Changelog

Every release, with what changed in it.

  1. 1.8.0

    Current

    AURIX bedient sich jetzt wie ein Systemprozessor: jeder Ausgang als eigener Kanalzug, Pegel immer im Blick. Dazu kommen Spotify Connect, AirPlay und Bluetooth als Quellen, und eine Einmessung, die gegen hunderte nachgebildete Anlagen geprüft wurde.

    Live wie am Pult

    • Jeder Ausgang ist ein Kanalzug: Fader, eigener Pegelmesser, Stumm und Solo, EQ-Kurve und Weiche auf einen Blick, dazu ein Master-Zug.
    • Statusleiste oben: Audio, Abtastrate, Latenz, Master, Gehörschutz mit dB(A), DSP-Last und CLIP. Wird das Fenster schmal, fällt Unwichtiges weg, statt abgeschnitten zu werden.
    • Pegelbank rechts auf allen Seiten außer Live: senkrechte Kanalmeter mit dB-Skala und Spitzenwert. CLIP leuchtet nur bei echter Übersteuerung und geht von selbst wieder aus.
    • Die Übersicht ist die Startseite nach dem Assistenten. Messen und Dynamik zeigen je eine Hauptaufgabe statt alles auf einmal.

    Musikquellen

    • Neuer Assistenten-Schritt Quellen: Systemton, Spotify Connect, AirPlay, Bluetooth und weitere Eingänge (Line, Mikrofon, USB). Jede Quelle hat einen eigenen Namen, einen Pegel und nur die Einstellungen, die auf diesem System wirken. Dieselben Karten gibt es auch außerhalb des Assistenten als eigene Seite Quellen in der Seitenleiste; die Statusleiste zeigt den aktiven Eingang.
    • Es läuft immer genau ein Eingang: Schaltest du eine Quelle ein, sind der Haupteingang und jede andere Quelle aus; schaltest du sie aus oder fällt sie aus, läuft ohne Knacken wieder der Haupteingang. Gemessen wird der Haupteingang weiter — Mikrofon-Pegel, Messung und Kalibrierung bleiben, wie sie sind.
    • Spotify Connect ist auf Windows, macOS und Linux mitgeliefert (Spotify Premium nötig). AirPlay: auf dem Mac über den eingebauten Empfänger von macOS, unter Linux mitgeliefert. Bluetooth: unter Windows 10/11 nach dem Koppeln; ein Mac kann kein Bluetooth-Audio empfangen.
    • Systemton auf Windows, macOS und Linux — am Mac ohne BlackHole: AURIX nimmt den Ton über einen Core-Audio-Tap ab (macOS 14.2 und neuer).

    Assistent

    • Willkommen beim ersten Start: was AURIX tut und was du brauchst — dann „Einmessen starten“ oder „Erst umsehen“.
    • Jeder Lautsprecher bekommt seinen Ausgang, und der Kanaltest ist Pflicht, bevor es weitergeht. Die 7.1-Karte CM6206 (z. B. CSL) wird erkannt, die Buchsen tragen ihre Farben.
    • Der Kanaltest spielt so laut, wie angezeigt (wählbar −48, −36 oder −24 dBFS), bis „Läuft“ oder „Stopp“ — höchstens 30 Sekunden, mit Countdown. Braucht ein Schritt Ton, startet die Audio-Engine von selbst; geht das nicht, sagt AURIX, warum.
    • Lautsprecher auf mehreren Interfaces spielen alle; AURIX weist darauf hin, dass jedes seine eigene Clock hat, und legt auf Wunsch mit einem Klick alle auf ein Gerät.
    • Mikrofonplatz als Grundriss und Seitenansicht, Umgebung Raum oder draußen (draußen wird kein Raum erfunden).
    • Optionaler Schritt Gehörschutz nach DIN 15905-5 mit Kalibrierung über Pegelmesser oder Handy.

    Genauere Einmessung

    • Der Pegelabgleich zwischen Sub und Tops lag in Räumen um bis zu 5 dB daneben (der Sub wurde zu leise). Jetzt rechnet AURIX ihn so, wie ein Pegelmesser oder AV-Receiver ihn sieht: in 97 von 99 Prüfanlagen auf ±0,5 dB.
    • AURIX meldet jetzt Klirren (und misst dann automatisch leiser), vertauschte Stecker (Sub am Top-Ausgang) und Geräte, die nicht gleichzeitig starten.
    • Die Schalldruck-Kalibrierung ist in lauten Räumen und mit aktivem Begrenzer genauer.

    Mac

    • Echte Menüleiste, Kurzbefehle mit ⌘, Erscheinung folgt dem System, Systemschrift.

    Windows

    • Installer in sieben Sprachen; die Wahl übernimmt AURIX beim ersten Start.
  2. 1.7.0

    Die größte Umstellung seit dem Start: eine neue Oberfläche mit geführtem Einmess-Assistenten, ein frei zusammenstellbares Lautsprecher-Setup und die Möglichkeit, die Einmessung als Profil für einen Hardware-DSP auszugeben.

    Neue Oberfläche mit Einmess-Assistent

    • Der Assistent führt in acht Schritten durch die Einmessung: Ziel wählen (AURIX ist der DSP, oder ein externer DSP), Setup zusammenstellen, Audiogeräte und Kanäle, Messmikrofon, Pegel, Messen, Ergebnis, Anwenden bzw. Exportieren. Jeder Schritt lässt sich zurückgehen.
    • Deutsch und Englisch, dunkle und helle Darstellung, vollständig mit der Tastatur bedienbar.
    • Die bisherige Oberfläche bleibt erhalten: unter System → Oberfläche umschaltbar. Startet die neue Oberfläche auf einem Rechner nicht, öffnet AURIX die klassische und sagt, warum.

    Setup frei zusammenstellen

    • Lautsprecher-Zonen nach Bedarf: Main L/R, Mono, mehrere Subs, Front-Fill, Out-Fill, Nearfill, Delay-Lines, Monitor — bis zu 16.
    • Jede Zone bekommt ihren eigenen Ausgang am Rechner (Gerät und Kanal), ihre Quelle (L, R, Mono), Weiche, EQ, Delay, Pegel, Polarität und Limiter.
    • Vorlagen mit Zeichnung, ein Grundriss mit verschiebbaren Lautsprechern, und die Buchsen einer 7.1-Karte in ihren Farben. Der Kanaltest spielt leises Rauschen auf genau einem Ausgang, damit du prüfst, welcher Lautsprecher wirklich antwortet.
    • Am besten läuft alles über eine Mehrkanal-Karte (eine Uhr). Verteilst du Zonen auf mehrere Geräte, warnt AURIX vor dem Auseinanderlaufen der Zeit. Fehlt ein Gerät oder Kanal, bleibt die Zone stumm und wird rot markiert, statt still auf einen anderen Ausgang zu wechseln.
    • Front-Fills und Delay-Lines lassen sich an den Hauptlautsprechern ausrichten (Laufzeit und Polarität aus einer Messung).
    • Bestehende Einstellungen werden übernommen und klingen exakt wie vorher.

    Export für Hardware-DSPs

    • Die Einmessung lässt sich für 22 Geräte ausgeben, unter anderem miniDSP 2x4 HD und Flex, Behringer DCX2496, dbx DriveRack PA2/VENU360/260, t.racks DSP 206/408/4x4 Mini, Dayton DSP-408, Xilica, Lake, Powersoft und RCF XPS.
    • AURIX passt die Filter an die Grenzen des Geräts an (Anzahl der Bänder, Bereiche, Raster) und sagt im Verlustbericht, wie viel Genauigkeit dabei verloren geht.
    • Dateiformate: Equalizer APO, CamillaDSP, miniDSP-Biquads, Biquad-CSV, FIR (WAV/TXT) — und für Geräte mit eigenem Dateiformat ein druckbares Einstellblatt mit allen Werten in den Einheiten des Geräts.

    Bessere Einmessung

    • Delay und Polarität zwischen Sub und Tops werden an der vorhergesagten Summe im Übergangsbereich gewählt — im Prüfstand im Mittel 2,7 dB mehr Pegel an der Trennfrequenz, nirgends weniger.
    • Der Pegelabgleich zwischen Sub und Tops lag auf zwei verschiedenen Skalen und senkte den Sub bei jedem Übernehmen ab. Behoben; wiederholtes Übernehmen addiert sich nicht mehr auf.
    • Der Sub wurde im Übergangsbereich bis zu 3,8 dB zu leise gemessen. Behoben.
    • Mehrere Mikrofonpositionen werden robuster gemittelt, und jedes Ergebnis zeigt eine Qualitätszahl („±x dB vorher → ±y dB nachher").

    Messmikrofone

    • Katalog mit 23 Messmikrofonen (miniDSP UMIK-1/-2, Dayton EMM-6/iMM-6, Behringer ECM8000, Sonarworks XREF20, Earthworks und weitere), mit 0°/90°.
    • Die Kalibrierdatei des UMIK-1 lässt sich per Seriennummer laden.
    • Kalibrierdateien aller gängigen Formate werden gelesen; eine Datei, die nicht zum gewählten Mikrofon passt, wird angezeigt statt still benutzt.
    • Ohne gewähltes Mikrofon rechnet AURIX nicht mehr mit einer fremden Kurve.

    KI-Funktion entfernt — Lautsprecherdaten mit Quellen

    Die Lautsprechererkennung über einen externen KI-Dienst ist entfernt. Stattdessen enthält AURIX 167 Lautsprechermodelle aus 18 Marken mit Werten aus den Hersteller-Datenblättern, jeweils mit Quelle. Gesucht wird über Marke und Modell.

    Gehörschutz

    • Kalibrierung mit Schallkalibrator jetzt in zwei Schritten: erst das Mikrofon mit dem Kalibrator, dann — nach dem Abnehmen — die Anlage. Vorher begann das Rauschen schon während der Kalibrator-Messung.
    • Der Rauschgenerator zeigt jetzt neben dem Regler, welcher Pegel wirklich herauskommt.
    • Nach einem Absturz startet AURIX nie mehr mit laufendem Rauschgenerator.

    Sicherheit: Netzwerk-Fernsteuerung

    Bis 1.6.4 nahm AURIX im lokalen Netz Befehle ohne Kennwort an — jeder im selben WLAN hätte die Anlage bedienen können. Die Fernsteuerung ist jetzt ausgeschaltet, bis du sie unter System → iPad-Fernsteuerung einschaltest, und verlangt dann einen Kopplungscode.

    Weitere Korrekturen

    • Im Sub-Split (L/R) wirkte die Einmessung nicht auf die Subs. Behoben.
    • Ein eingeschalteter Rückkopplungsschutz war nach dem Neustart nur in der Anzeige an. Behoben.
    • Der Subsonic-Filter lässt sich nur noch dort einstellen, wo er auch rechnet (ab 20 Hz).
    • Der Preis auf der Anmeldeseite stimmt wieder (20 €).
  3. 1.6.4

    Ein Sicherheitsupdate. Bitte installieren, wenn du den Gehörschutz benutzt und ihn mit einem Pegelmesser oder einer Handy-App kalibriert hast.

    Die Kalibrierung mit Pegelmesser lag 31 dB daneben — behoben

    Bei der Kalibrierung „Vergleich mit einem Pegelmesser" rechnete AURIX mit dem Pegel, den der Rauschgenerator laut Regler liefern sollte. Am Ausgang kam aber rund 31 dB weniger an. AURIX hielt die Anlage dadurch für viel leiser, als sie war, und der Gehörschutz hätte erst weit oberhalb der eingestellten Grenze eingegriffen.

    Jetzt misst AURIX während der Kalibrierung den tatsächlichen Ausgangspegel und rechnet damit. Wer in 1.6.3 mit einem Pegelmesser kalibriert hat, muss die Kalibrierung neu machen — die alte Zahl wird als ungültig angezeigt. Die Kalibrierung mit einem Schallkalibrator war nicht betroffen.

    Kalibrieren wird geführt — auch mit dem Handy

    • Unter Schalldruck kalibrieren wählst du dein Messmittel: Pegelmesser Klasse 1 oder 2, Handy mit externem Messmikrofon, iPhone oder Android. AURIX nennt zu jedem die realistische Genauigkeit und eine kurze Anleitung (A-Bewertung, „Slow", Messgerät neben dem Messmikrofon).
    • Gemessen wird bei zwei Pegeln. Passen die beiden nicht zusammen (zum Beispiel weil eine Endstufe begrenzt), übernimmt AURIX nichts und sagt, woran es wahrscheinlich liegt.
    • Danach eine Gegenprobe bei einem dritten Pegel: Du liest ab, erst dann zeigt AURIX seinen Wert. Weicht er um mehr als 1,5 dB ab, wird das deutlich angezeigt.
    • Jede Kalibrierung merkt sich Datum, Messmittel und Ausgabegerät. Wechselst du das Interface oder die Kanäle, steht dort „ungültig für dieses Ausgabegerät".
    • Ohne Kalibrierung zeigt AURIX keinen dB(A)-Wert mehr, sondern einen Strich. Eine Zahl ohne Bezugspunkt sah bisher aus wie ein Messwert.

    Korrekturwert zum lautesten Publikumsplatz

    DIN 15905-5 begrenzt den Pegel am lautesten Platz im Publikum, gemessen wird aber meist am FOH. AURIX misst den Unterschied jetzt geführt (Pegelmesser erst am Messort, dann im Publikum) und begrenzt am Messort entsprechend niedriger. Der Wert steht sichtbar in der Dynamik-Ansicht.

    Pegelprotokoll

    AURIX schreibt auf Wunsch ein Pegelprotokoll mit: LAeq je Minute, den 30-Minuten-Wert, LCpeak und jeden Eingriff des Gehörschutzes. Export als CSV (für Excel) und als druckfertiger Bericht mit den Angaben, die die Norm verlangt.

    Wichtig: AURIX rechnet den Schalldruck aus dem Ausgangssignal und der Kalibrierung. Monitore, fremde Anlagen und Publikumsgeräusch sind darin nicht enthalten. Ein normgerechter Nachweis braucht weiterhin einen Pegelmesser mindestens der Klasse 2 — der Bericht sagt das auf der ersten Seite.

    Weitere Korrekturen

    • Bei eingeschaltetem Rückkopplungsschutz froren alle Pegelanzeigen ein, ohne Fehlermeldung. Behoben.
    • Neu: Unter System → Aktualisierung lassen sich Vorabfassungen (Beta) einschalten.
    • Der Aktualisierer prüft die Prüfsumme einer neuen Fassung jetzt ein zweites Mal unmittelbar vor dem Installieren, und auf Apple-Silicon-Macs wird die native Fassung geholt, auch wenn bisher die Intel-Fassung lief.
  4. 1.6.3

    Die grösste Fassung bisher. Alle Zahlen unten sind nachgemessen, nicht geschätzt; die Prüfläufe dazu liegen im Verzeichnis (`run_tests.py`, dreiunddreissig Stück) und laufen bei jedem Build mit.

    Vier Dinge, die vorher nicht funktionierten und jetzt funktionieren:

    • Die Auto-EQ hat in der Praxis nie angehoben — Senken wurden gemessen und dann nicht aufgefüllt.
    • Der Gehörschutz begrenzte den Spitzenwert und war mit dB(A) beschriftet. Bei 100 dB eingestellt kamen 82 dB heraus.
    • Der Rückkopplungsschutz liess sich über die Oberfläche gar nicht einschalten.
    • AURIX merkte sich die Position eines Audiogeräts, nicht das Gerät. Ein abgezogenes Interface, und der Ton kam vom falschen Eingang.

    macOS: Die Anmeldung lehnte jede Lizenz ab — behoben

    Wer AURIX 1.6.2 auf dem Mac installiert hat, konnte sich nicht anmelden: Jede Lizenz wurde mit „Token für dieses Gerät nicht gültig" abgewiesen, auf Intel- wie auf Apple-Silicon-Macs. An Konto, Lizenz oder Gerät lag das nie. Im Programmpaket steckten zwei Fassungen der Verschlüsselungsbibliothek OpenSSL, und die ältere gewann — damit ließ sich die Signatur des Lizenz-Tokens gar nicht erst prüfen.

    1.6.3 bringt nur noch eine passende Fassung mit, und jeder Mac-Build prüft vor der Auslieferung, ob sich die Bibliothek laden lässt. Bitte 1.6.3 aus dem Konto unter Downloads laden und über die alte Fassung installieren — Einstellungen und Presets bleiben erhalten.

    Die Software aktualisiert sich jetzt selbst

    Bis einschließlich 1.6.2 gab es keinen Weg, aus AURIX heraus eine neue Fassung zu holen. Es war nichts kaputt — es war einfach nicht da: kein Hinweis, kein Knopf, keine Prüfung. Wer nicht von selbst auf aurix.cloud nachsah, blieb auf der Fassung, die er installiert hatte.

    • Unter System → Aktualisierung steht jetzt, welche Fassung installiert ist und ob eine neuere bereitliegt. Herunterladen und installieren passiert dort, mit Fortschrittsanzeige.
    • Eine Minute nach dem Start sieht AURIX still nach. Gibt es etwas Neues, erscheint oben in der Leiste ein Hinweis — sonst nichts. Ohne Netz passiert gar nichts, und das ist kein Fehler.
    • Auf dem Mac wird automatisch die passende Fassung geholt: Apple Silicon bekommt die native, Intel die Intel-Fassung.
    Diese Fassung ist die erste, die sich selbst aktualisieren kann. Das
    Update auf 1.6.3 muss deshalb noch einmal von Hand aus dem Konto
    geladen werden. Danach nicht mehr.

    Rückkopplungsschutz

    Neu und standardmäßig aus: Unter Dynamik → Rückkopplungsschutz setzt AURIX bei Bedarf schmale Notch-Filter auf aufkommende Rückkopplungen.

    Vor der Veröffentlichung nachgemessen — und dabei kam heraus, dass der
    Schalter gar nicht durchkam: `set_feedback`, `feedback_state` und
    `clear_feedback` liefen in der Anwendung auf das falsche Objekt und
    scheiterten alle drei. Der Schutz war weder ein- noch ausschaltbar noch
    ablesbar. Behoben und mit einem Prüflauf festgehalten, der den Weg durch
    die Oberfläche nimmt statt nur die Erkennung selbst.
    • Er greift nur bei Tönen, die anwachsen. Eine gehaltene Orgelnote oder ein Flächenklang ist ebenso schmal und stehend — die bleiben verschont. Eine Rückkopplung, die schon steht und nicht mehr wächst, wird dagegen nicht gefunden. Dreh in dem Fall kurz zurück: sobald sie erneut aufkommt, sitzt das Filter.
    • Welche Filter gerade sitzen, steht neben dem Schalter — mit Frequenz. Auch auf dem iPad, denn wer Rückkopplung hört, steht im Saal und nicht am Laptop.
    • Beim Abschalten werden die gefundenen Filter verworfen. Es bleibt keins stehen, von dem man später nichts mehr weiß.

    Die Auto-EQ hat in der Praxis nie angehoben

    Der schwerwiegendste Fund. Die Minimalphasen-Analyse entscheidet, ob eine Senke von einem Filter behoben werden kann oder ob sie von zwei Laufwegen kommt — dann hilft kein Equalizer, und Anheben verbrennt nur Headroom.

    Diese Analyse betrachtete die Impulsantwort ab dem Direktschall bis zum Ende. Bei einer echten Messung ist das über eine Sekunde, und davon sind 95 % Rauschteppich: der Raum ist längst ausgeschwungen. Auf Rauschen ist die Phaseninformation Zufall.

    Gemessen an einer Impulsantwort, die ausschließlich aus korrigierbaren Fehlern besteht — richtig wäre ein Vertrauen von 1,00:

    | Fensterlänge | Vertrauen | |---|---| | 20 ms | 1,00 | | 100 ms | 0,99 | | 400 ms | 0,50 | | 1000 ms | 0,01 |

    Bei einem Vertrauen unter 0,5 sperrt die Software jede Anhebung. Dieselbe Testmessung mit fünf bekannten Fehlern:

    ``` ohne Impulsantwort 7 Filter, 3 Anhebungen — beide Senken korrekt aufgefüllt mit Impulsantwort 4 Filter, 0 Anhebungen ```

    Die Software übergibt die Impulsantwort immer. Es gab also nur Absenkungen.

    Das Analysefenster ist jetzt auf 25 ms begrenzt — 8,6 Meter Wegunterschied, mehr als bei einer Beschallung an diskreten Ankünften vorkommt. In einem realistischen Raum steigt das Vertrauen von 0,00 auf 0,83, und die Korrektur füllt die Senken wieder auf.

    In sehr halligen Räumen (Nachhallzeit über etwa 1,5 s) bleibt die Software zurückhaltend und senkt dort nur ab. Das ist Absicht: im Diffusfeld ist das Auffüllen von Senken tatsächlich fragwürdig.

    Der Bass hat alle Filter aufgebraucht

    Die Frequenzgewichtung war doppelt gekippt. Sie sollte jede Oktave gleich zählen lassen, das Frequenzraster ist aber bereits logarithmisch — der zusätzliche Faktor wirkte ein zweites Mal:

    ``` 20–40 Hz 49,5 % des Zielfunktionals 40–80 Hz 25,2 % 1,3–2,6 kHz 0,8 % 10–20 kHz 0,1 % ```

    Drei von zehn Oktaven trugen 87 %. Bei acht Filtern gingen regelmäßig sechs in den Bereich 40–112 Hz, während ein hörbarer Berg bei 1,4 kHz keinen mehr abbekam — dort, wo Verständlichkeit und Schärfe sitzen.

    Jede Oktave zählt jetzt gleich. Bei knappem Filtervorrat sinkt der Restfehler um 27 %, die schlechteste Oktave um 37 %.

    Zwei Messungen desselben Raums ergaben zwei Korrekturen

    Die Software verstärkte Messunsicherheit, statt sie zu glätten: aus zwei fast gleichen Messungen wurden zwei unterschiedlichere Korrekturen (Verhältnis 1,03). Jetzt glättet sie (0,79). Die Einmessung klingt nicht mehr bei jedem Durchlauf anders.

    Nicht mehr gegen die Physik anblasen

    Der Schutz vor Anhebungen dort, wo ein Treiber nichts mehr hergibt, war gleichzeitig zu streng und wirkungslos.

    Zu streng: die obere Grenze war die letzte Frequenz, an der die Anlage den Zielpegel erreicht. Da der Hochton in jedem Raum darunter liegt, rutschte sie auf rund 2 kHz — der ganze Präsenzbereich war für Anhebungen gesperrt.

    Wirkungslos: geprüft wurde nur die Mittenfrequenz der Filter, nicht ihre Flanken, und drei Nachbearbeitungsschritte kannten die Grenze gar nicht. Gemessen: +6,9 dB Anhebung unter einem Sub mit 35 Hz Grenzfrequenz, +4,2 dB gegen einen Hochtöner, der ab 14 kHz abfällt.

    ``` sanfter Hochtonabfall unkorrigiert → wird korrigiert Totzone Hochtöner +4,20 dB → +0,27 dB Totzone unter dem Sub +6,94 dB → +0,60 dB ```

    Eine 3-dB-Senke wurde als 12-dB-Senke gemessen

    Die Fensterung der Impulsantwort richtete sich falsch aus, wenn der Impuls nah am Anfang liegt: der Direktschall fiel in die ansteigende Flanke und wurde auf ein Drittel gedämpft, während der Nachhall voll stehen blieb. Bei einer 12-dB-Senke kam sogar ein Berg heraus. Größte Abweichung 13,87 dB, jetzt 1,00 dB.

    Bei einer normalen Messung liegt der Impuls durch den Vorlauf weit hinten, dieser Fall trat also selten auf — er hat aber jede interne Überprüfung der Messgenauigkeit entwertet.

    ---

    Die Messqualität steht jetzt neben dem Übernehmen-Knopf

    AURIX bewertet jede Messung von 0 bis 100 % — aus Rauschabstand, Kohärenz, Konsistenz der Durchläufe und der Sicherheit der Zeitausrichtung. Bei einer Kohärenz unter 0,40 oder einem Wert unter 50 stuft die Software die Messung als gesperrt ein.

    Diesen Wert hat AURIX seit jeher berechnet. Auf dem iPad war er zu sehen. Auf dem Desktop, wo der Übernehmen-Knopf sitzt, stand er nirgends — und nichts hielt eine gesperrte Messung davon ab, ihre Filter auf die Anlage zu legen.

    Jetzt steht über dem Knopf, wie gut die Messung ist, mit Zahl und Gründen: niedriger Rauschabstand, zu hoher Rauschflur, stark streuende Durchläufe. Bei einer gesperrten Messung lehnt AURIX das Übernehmen beim ersten Druck ab und nennt den Grund. Erst danach heisst der Knopf „Trotzdem übernehmen" — übergehen bleibt möglich, es ist nur keine stille Zustimmung mehr.

    Eine mittlere Messung (50–75 %) ist brauchbar. Der Hinweis sagt dir, woran
    es liegt — meistens Nebengeräusch im Saal. Eine Minute Stille kostet weniger
    als eine Einmessung, die auf Rauschen sitzt.

    Zwei weitere Messfehler

    • Gesperrte Bereiche werden auch auf der Summenkurve eingehalten, nicht nur je Filter.
    • Sub/Top-Verzögerung bei widersprüchlicher Messung. Wichen die beiden Verfahren grob voneinander ab, hat AURIX sie gemittelt — und ein Mittelwert aus einem richtigen und einem falschen Wert ist immer falsch. In einem Fall wären 60 ms auf die Tops gegangen, wo 10 ms richtig sind, in einem anderen wäre sogar die falsche Seite verzögert worden. Jetzt gilt der Sweep, und die Messung wird als unsicher gekennzeichnet.
    Wenn du mit einer älteren Fassung eingemessen hast, lohnt eine neue Messung.
    Die Filter, die dabei herauskamen, können zu stark oder an der falschen
    Stelle gesetzt worden sein — oder es fehlten die Anhebungen ganz.

    AURIX fragt jetzt nach der Raumgröße

    Unter Auto-EQ → Messung einrichten steht ein neues Feld. Es bestimmt, ab welcher Frequenz AURIX den Raum als diffus behandelt: darunter sitzen einzelne Raummoden, die ein schmaler Filter beheben kann, darüber ist es Interferenz zwischen vielen Wegen — die sieht einen halben Meter weiter anders aus, und ein schmaler Filter darauf korrigiert den Mikrofonstandort statt der Anlage.

    Bisher hat AURIX diese Grenze in jedem Raum gleich berechnet, mit angenommenen 200 m³. In einem Gemeindesaal liegt sie damit 2,4-mal, in einer Dorfkirche 3,9-mal zu hoch. Gemessen setzt AURIX dort schmale Absenkungen mit Güte 7 bis 10 auf Auslöschungen, die von einer Reflexion kommen — und die kann kein Filter beheben.

    Wer den Raum angibt, bekommt die richtige Behandlung. Wer das Feld auf „unbekannt" lässt, misst genau wie bisher — es ändert sich also nichts von selbst.

    Steht deine Anlage in einer Kirche, einem Saal oder einer Halle, lohnt
    nach dem Einstellen eine neue Messung.

    AURIX zeigt die Raummoden

    Nach der Messung steht im Ergebnis eine neue Zeile — in deinem Raum mit deinen Zahlen, zum Beispiel: Raummoden im Bass: 47 Hz · 63 Hz · 94 Hz.

    Das ist das Gegenstück zum Auslöschungs-Hinweis direkt darüber. Der sagt, wo ein schmaler Filter nichts nützt, weil die Senke von einem zweiten Laufweg kommt. Die neue Zeile sagt, wo einer richtig sitzt: bei einzelnen Raumresonanzen im Bass. Die wirken im ganzen Raum, nicht nur am Messpunkt.

    Beides steht direkt über dem Übernehmen-Knopf — dort, wo du entscheidest.

    Moden verschieben sich mit der Aufstellung. Den Sub aus der Ecke zu holen
    wirkt oft mehr als jeder Filter.

    Die automatische Update-Prüfung lässt sich abschalten

    Unter System → Aktualisierung gibt es den Schalter „Beim Start still nachsehen". Aus heißt: kein Netzaufruf. Der Knopf zum Suchen bleibt.

    Beide Wege benutzen jetzt auch denselben Update-Kanal. Vorher war er in der Desktop-Oberfläche fest verdrahtet, während die iPad-App die Einstellung las.

    Der Weg zum virtuellen Audiogerät

    Damit der Laptop-Ton durch AURIX läuft, braucht es ein virtuelles Audiogerät. Das stand bisher nur als Hinweis da.

    • Windows: AURIX installiert VB-CABLE auf Knopfdruck (Administrator­rechte und ein Neustart nötig, wird vorher gesagt).
    • macOS: Der Knopf führt zur Bezugsseite von BlackHole. Installieren muss macOS selbst.

    Der Knopf erscheint nur, wenn wirklich kein Gerät vorhanden ist.

    Der Gehörschutz begrenzt jetzt den Schalldruck

    Der Levelizer stand seit 1.6.1 als „kalibrierter Gehörschutz" in AURIX. An der echten Verarbeitungskette nachgemessen hielt er nichts davon. Er ist komplett neu gebaut.

    Die Schalldruckanzeige maß den Eingang. Sie hing vor Weiche, EQ, Kanaltrims, Master und vor dem Gehörschutz selbst. Master von 0 auf −40 dB gedreht: am Ausgang fällt der Pegel von 108,6 auf 68,6 dB, die Anzeige bleibt bei 92,3 dB stehen. Vierzig Dezibel, null Bewegung.

    Begrenzt wurde der Spitzenwert, beschriftet war dB(A). Zwischen beidem liegen bei Musik gut 17 dB. Regler auf 100 dB, heraus kamen 82,3 dB LAeq. Wer die Anlage trotzdem laut genug haben wollte, drehte die Grenze eben auf 118 — und dann stimmte bei anderem Material gar nichts mehr.

    Eine stille Klammer log nach oben. Bei hoher Kalibrierung und tiefer Grenze deckelte AURIX die Absenkung und sagte nichts. Gemessen: eingestellt 70 dB, ausgegeben 91,1 dB. Das ist die gefährliche Richtung.

    Die Kalibrierung war geraten. Sie kam aus dem Einmessen und nahm an, der Messsweep habe 90 dB erzeugt. Der Schalldruck wurde nie gemessen. Der ganze Gehörschutz stand auf dieser einen Zahl.

    ### Was jetzt passiert

    • AURIX misst den Schalldruck deiner Anlage — unter Dynamik → Schalldruck kalibrieren. Zwei Wege: mit einem Schallkalibrator auf der Mikrofonkapsel (genau, AURIX prüft dabei, ob der Ton wirklich stimmt), oder im Vergleich mit einem Pegelmesser, auch einer Handy-App.
    • Ohne Messung wird nicht begrenzt und nicht geraten. Dann steht in der Oberfläche, dass AURIX den Pegel dieser Anlage nicht kennt. Der Startwert aus dem Einmessen bleibt, ist aber als „geschätzt" gekennzeichnet und warnt.
    • Geführt wird der A-bewertete Dauerschallpegel (LAeq) — die Größe, die über Stunden das Gehör belastet. Ein zweiter, sofort greifender Begrenzer deckelt zusätzlich den C-bewerteten Spitzenpegel. Beide Größen nennt DIN 15905-5, und man braucht beide: nur LAeq lässt einen Knall durch, nur der Spitzenwert führt den Dauerpegel nicht.
    • Der laufende LAeq über 15 oder 30 Minuten steht auf dem Desktop und auf dem iPad — mit dem Hinweis, wie viel vom Fenster schon gemessen ist. Ein LAeq,15min nach zwei Minuten ist ein LAeq,2min.

    ### Die Grenze kostet keine Dynamik

    Ein Dauerschallpegel ist ein Energiemittel. Ein lauter Refrain darf darüber liegen, wenn eine leise Strophe ihn ausgleicht — genau das meint LAeq,15min. Wer stattdessen jede Sekunde einzeln deckelt, nimmt der Anlage mehrere Dezibel, und man dreht die Grenze hoch, um wieder laut genug zu werden. Damit ist der Schutz umgangen.

    AURIX führt deshalb den Mittelwert über 30 Sekunden auf die Grenze und lässt kurzzeitig bis zu 6 dB darüber zu. Liegt jedes 30-Sekunden-Mittel unter der Grenze, liegt auch jedes längere darunter.

    Gemessen an rosa Rauschen, eingeschwungen:

    | Kalibrierung | Grenze | ungeregelt | mit Gehörschutz | |---|---|---|---| | 100 dB | 100 dB(A) | 79,4 | 79,4 — nichts zu tun | | 118 dB | 95 dB(A) | 97,4 | 94,9 | | 125 dB | 99 dB(A) | 104,4 | 98,7 | | 130 dB | 70 dB(A) | 109,4 | 69,7 |

    Bei Dauerlast sitzt die Grenze nach rund 20 Sekunden und steht dann still. Für den Augenblick ist die Spitzenstufe zuständig, die sofort greift.

    An musikähnlichem Programm gemessen nimmt AURIX nichts weg, wo nichts zu nehmen ist: Grenze 95 dB(A), Material bei 92,7 — heraus kommen 92,7.

    Klirrfaktor der Regelung: 0,0000 %, auch bei 19 dB Absenkung.

    AURIX ist kein geeichtes Messgerät und ersetzt keine Messung nach
    Vorschrift. Es begrenzt, was AURIX ausgibt — Ton, der daran vorbeigeht,
    kennt es nicht.

    Der Spitzenwert hält jetzt

    Neben dem Dauerpegel steht ein Spitzenwert — die Zahl, die man nachher belegen muss, wenn jemand fragt, wie laut es im lautesten Moment war.

    Er hielt nicht. Der Wert wurde je Block mit 0,9995 multipliziert, und weil er in Dezibel steht, verkleinerte sich damit die Zahl selbst: rund 4,6 % je Sekunde. Nachgemessen: 99,5 dB gefahren, dann Ruhe — nach 6,4 Sekunden stand 73,9 dort. Ein Spitzenwert, der von selbst fällt, ist keiner, und der Knopf „Peak zurücksetzen" daneben setzte etwas zurück, was sich selbst zurücksetzte.

    Jetzt hält er den höchsten Ein-Sekunden-LAeq seit dem letzten Zurücksetzen — nachgemessen über 21 Sekunden Ruhe unverändert, und nach dem Knopf wächst er wieder mit.

    Das Dashboard zeigt jetzt den Schalldruck

    Wo bisher die Karte „Live-Pegel" stand, steht der Schalldruck groß mit Spitzenwert. Die fünf Kanalpegel, die dort standen, zeigt die Leiste am rechten Rand ohnehin — und zwar auf jeder Seite. Es waren dieselben fünf, mit denselben Zahlen, 40 cm auseinander.

    Diese Zahl kommt jetzt vom Ausgang und folgt damit auch dem Master (siehe oben). Vorher hätte dort eine Zahl gestanden, die die Lautstärke nicht kennt.

    macOS: Ton vom Rechner selbst

    Anders als Windows kann macOS ein Ausgabegerät nicht mitschneiden — Core Audio hat kein Loopback. Dafür braucht es ein virtuelles Gerät.

    Die Eingangsliste bot auf dem Mac trotzdem eine Gruppe Desktop-Audio (Laptop-Ton) an, gefüllt mit allen Lautsprechern. Nachgemessen: Auswahl angenommen, Engine meldet „gestartet", Eingangspegel nichts. Die Bibliothek dahinter schreibt den Grund selbst in eine Warnung, die niemand liest.

    Erfolg gemeldet, Stille geliefert — das war der Fehler, nicht der fehlende Eintrag.

    • Die Gruppe, die auf dem Mac nichts kann, steht nicht mehr in der Liste. Wer es doch versucht, bekommt einen Grund und den Weg, der geht.
    • Virtuelle Geräte stehen jetzt oben und heißen „· Systemton". Vorher stand da „BlackHole 2ch · Core Audio" mitten zwischen den Mikrofonen — der Name sagt niemandem, dass das der Laptop-Ton ist.
    • Der Hinweis darunter richtet sich nach dem, was da ist. Er verlangte bisher auch dann noch das Installieren von BlackHole, wenn BlackHole längst in der Liste stand.
    • Und er sagt den einen Handgriff, der übrig bleibt: die Tonausgabe in den Systemeinstellungen auf dasselbe Gerät stellen. Ein Multi-Output-Gerät brauchst du nicht — gehört wird über AURIX.

    Nachgemessen am Gerät: 1 kHz über BlackHole hinein, −16,9 dBFS am Eingang, −16,9 dBFS am Ausgang.

    Knöpfe, die nichts taten und nichts sagten

    An 40 Stellen in der Oberfläche konnte eine Bedienhandlung an die Logik gehen und still scheitern. Die Oberfläche zeigte den neuen Wert, in der Engine stand der alte, und nichts wies darauf hin. Betroffen waren unter anderem Master-Lautstärke, Trennfrequenz, Kompressor, Gehörschutz und das Starten der Verarbeitung.

    Drei, die besonders weh tun:

    • Das Abmelden der Lizenz schwieg beim Fehlschlag. Der Kunde glaubt, der Platz sei frei, und kann auf dem neuen Rechner nicht aktivieren.
    • Das Speichern des KI-Schlüssels leerte das Eingabefeld auch dann, wenn das Speichern fehlgeschlagen war. Schlüssel weg, nicht gespeichert, kein Wort.
    • Das Abschalten des Messtons beim Schließen des Kalibrierdialogs. Bleibt er an, sucht man im vollen Saal danach.

    Dazu die Bestätigungsmail: Der Knopf meldete „Unterwegs – bitte auch im Spam-Ordner nachsehen", ohne die Antwort anzusehen. Für die Antwort ist das richtig — der Server antwortet für jede Adresse gleich, damit er kein Verzeichnis registrierter Adressen wird. Für eine Anfrage, die den Rechner nie verlassen hat, war es erfunden, und man wartet vor einem Postfach, in dem nie etwas ankommt.

    Jetzt sagt jeder Knopf Bescheid: bei Einmaligem mit einem Fenster, bei Reglern mit einem schmalen Streifen über dem Inhalt, der nach zwölf Sekunden von selbst verschwindet — ein Fenster bei jedem Reglerzug wäre schlimmer als das Problem.

    Der Messabstand warnt jetzt

    Das Feld Messabstand in der Auto-EQ-Ansicht hat bisher nichts bewirkt. Jetzt sagt es dir, was deine Wahl bedeutet: Bei 1 m stehst du im Nahfeld — Tief- und Hochtöner haben sich dort noch nicht summiert, du korrigierst einen Frequenzgang, den es auf keinem Platz im Saal gibt. Bei 8 m in einem kleinen Raum misst du überwiegend den Raum.

    Es ist ein Hinweis, kein Verbot. Für die Einmessung sind 3 bis 4 m richtig.

    Beim Start steht, warum keine Lizenz gilt

    Wenn AURIX keine gültige Lizenz findet, erschien bisher ein leeres Anmeldeformular. Den Grund kannte AURIX in diesem Moment schon — er steht in der Lizenzdatei auf dem Rechner, ohne dass dafür jemand ins Netz muss.

    Jetzt steht er da, bevor du etwas eintippst:

    • Testphase abgelaufen. Vorher hast du erst Adresse und Passwort eingetippt und es danach erfahren. Deine Einstellungen und Messungen bleiben erhalten — mit einer Lizenz geht es genau da weiter, wo du aufgehört hast.
    • Anderer Rechner. Die Lizenzdatei gehört zu einem anderen Gerät. Vorher sah das nach einem Passwortproblem aus, obwohl das Passwort stimmte.
    • Uhr des Rechners. Eine falsch gestellte Systemzeit lässt eine gültige Lizenz abgelaufen aussehen. Das steht jetzt dabei, statt dass du bei AURIX suchst.
    • Dazu: Lizenz zurückgezogen, Gerät noch nicht aktiviert, Lizenzdatei unbrauchbar, Lizenz muss wieder online bestätigt werden.

    Beim allerersten Start bleibt es ruhig — dort ist „keine Lizenz" der normale Zustand, und eine Meldung wäre eine Warnung für „alles in Ordnung".

    Eine ablaufende Testphase schaltet nicht mitten im Betrieb ab. Die
    Lizenz wird beim Start geprüft, nicht laufend. Was auf der Bühne läuft,
    läuft weiter, bis du AURIX das nächste Mal startest.

    Die Anmeldung führt jetzt dorthin, wo sie hinsagt

    Drei Dinge auf einem Bildschirm, alle drei am Bildschirmfoto aufgefallen:

    • Der Knopf hiess „Mit Google anmelden". Er startet aber eine Anmeldung im Browser, und dort gehen auch E-Mail mit Passwort und die Zwei-Faktor- Bestätigung. Der Server antwortete bei unbekanntem Konto sogar wörtlich mit „… oder den Weg über ‚Mit Browser anmelden' nehmen" — ein Knopf, den es unter diesem Namen nicht gab. Er heisst jetzt so.
    • Bei „Konto nicht gefunden" stand die Bitte da, sich zu registrieren, und kein Knopf führte dorthin — nur ein kleiner Verweis am Fuss der Karte. Jetzt steht dort „Konto auf aurix.cloud anlegen →".
    • Alle Verweise aus der Anwendung führten auf die englischen Seiten. Wer in einer deutschen Anwendung auf „Jetzt kaufen" drückte, landete auf „Buy AURIX — one-time payment". Betrifft alle sieben Adressen: Kauf, Registrierung, Passwort vergessen, Konto, Geräte, Lizenzen und die Browser-Anmeldung.

    Was ist neu steht jetzt im Aktualisierungsfenster

    Die Fassungsnotiz wurde beim Suchen nach einer Aktualisierung schon immer mitgeladen — und nie gezeigt. In der Karte stand nur „Version 1.6.3 steht bereit (74 MB)". Jetzt stehen die Überschriften dabei, mit Verweis auf das vollständige Änderungsprotokoll.

    Fehlermeldungen bei der Anmeldung sagen jetzt, was los ist

    Wenn AURIX ein Lizenz-Token ablehnte, stand dort immer derselbe Satz: „Das erhaltene Lizenz-Token ist für dieses Gerät nicht gültig." Auch dann, wenn das Gerät völlig in Ordnung war und in Wahrheit die Signatur nicht passte, die Uhr des Rechners falsch ging oder der Server ein Token aus einem anderen Zusammenhang geschickt hatte.

    Jetzt nennt die Meldung den tatsächlichen Grund. Das ändert nichts an der Software selbst — aber wenn du je bei uns anrufst, wissen wir nach dem ersten Satz, wo wir suchen müssen.

    AURIX lässt sich nicht mehr zweimal starten

    Unter Windows startete ein zweiter Doppelklick einen zweiten AURIX. Beide griffen dann auf dieselben Audiogeräte, dieselbe Einstellungsdatei und denselben Netzwerk-Port zu — je nach Treiber scheitert der zweite, oder der Ton kommt doppelt heraus, und die Einstellungen des einen überschreiben die des anderen.

    Es gab eine Sperre dagegen, aber in der alten WebView-Oberfläche, die seit dem Umstieg auf die native Qt-Fassung nicht mehr ausgeliefert wird. Auf dem Mac fiel nichts auf, weil macOS eine App nicht zweimal startet.

    Jetzt sagt der zweite Start, was los ist, und beendet sich — bevor er Audiogeräte oder den Port anfasst.

    Die Abtastrate wird für alle Geräte gemeinsam entschieden

    Kann ein Ausgabegerät die eingestellte Abtastrate nicht, wich AURIX bisher still auf eine andere aus — rechnete aber weiter mit der eingestellten.

    Was das kostet, nachgerechnet für 48 kHz gerechnet und 44,1 kHz gelaufen:

    • Jede Frequenz rutscht um 8,1 % nach unten. Eine Trennfrequenz von 100 Hz sitzt bei 92 Hz, ein Notch bei 3150 Hz bei 2894 Hz.
    • Jede Verzögerung wird 8,8 % länger. Aus 10 ms Sub/Top-Ausrichtung werden 10,88 ms — am Übergang rund 32 Grad Phase.

    Es klingt nicht kaputt. Es klingt nur falsch, und man sucht an der Aufstellung.

    Der Eingang hatte dagegen gar keinen Ausweg: Konnte er die Rate nicht, lief AURIX ohne Eingang weiter. Ein- und Ausgang konnten also auch auf verschiedenen Raten enden.

    AURIX entscheidet die Rate jetzt vor dem Öffnen und gemeinsam für alle beteiligten Geräte, rechnet alle Filter und Verzögerungen dafür neu und sagt es. Deine Einstellung bleibt stehen — steckt das passende Interface wieder, gilt wieder 48 kHz.

    Deine eigene Mikrofon-Kalibrierung bleibt erhalten

    Wer eine eigene Kalibrierdatei lädt (UMIK-1, Behringer ECM8000, was auch immer), hat sie bisher nur bis zum nächsten Start behalten. Der Pfad wurde nicht gespeichert — und beim Start lud AURIX für den Eintrag „Eigene Datei" still die mitgelieferte Pioneer-Kurve, während in der Oberfläche weiter „Eigene Datei" stand.

    Folge: Nach jedem Neustart wurde jede Messung mit der Kurve eines Pioneer-Receiver-Mikrofons korrigiert. Die Filter daraus gingen auf die Anlage.

    • Die Kurve liegt jetzt in den Einstellungen, nicht als Pfad. Ein Pfad hätte nicht genügt: Die Datei liegt oft auf dem Stick, der beim Mikrofon lag.
    • Ein unbekannter Kalibriername liefert keine Kurve mehr statt still die Vorgabe.
    Hattest du in einer älteren Fassung eine eigene Datei geladen, lässt sie sich
    nicht wiederherstellen — sie war nie gespeichert. AURIX sagt das beim Start
    und misst bis dahin ohne Kalibrierung. Bitte die Datei einmal neu laden.

    Deine Audiogeräte werden am Namen wiedergefunden

    AURIX hat sich bisher nur die Position eines Geräts in der Systemliste gemerkt. Diese Position ist nicht stabil: Sie verschiebt sich, sobald ein Gerät dazukommt oder verschwindet — ein abgezogenes Interface, ein angestecktes Headset, ein verbundenes Bluetooth-Gerät.

    Nachgemessen: Eingestellt war BlackHole auf Position 1. Ein Gerät davor abgezogen, und AURIX öffnete das eingebaute Mikrofon — ohne einen Hinweis, weil Position 1 weiterhin ein gültiges Eingabegerät war. Beim Ausgang heisst derselbe Fehler: das Sub-Signal geht auf ein anderes Gerät.

    • AURIX merkt sich jetzt den Namen. Ist das Gerät noch da, wird es wiedergefunden, auch wenn es die Position gewechselt hat.
    • Ist es nicht angeschlossen, steht das oben in der Leiste, mit Namen: „Scarlett 18i20 ist nicht angeschlossen. Der Sub-Ausgang steht deshalb auf Standard." Vorher sprang der Ausgang still auf Standard.
    • Bei zwei baugleichen Geräten bleibt die getroffene Wahl bestehen, statt bei jedem Start zu wechseln — und AURIX sagt, dass es zwei gibt.
    • Das gilt auch beim Laden eines Presets. Ein Preset kommt oft von einem anderen Rechner; genau dann fehlt ein Gerät.

    Das gilt auch für das Messmikrofon — und dort war es am gefährlichsten. Bei Ein- und Ausgang merkst du den Fehler: kein Ton, oder Ton am falschen Ort. Beim Messmikrofon nicht. Die Messung läuft durch, die Kurve sieht plausibel aus, und die Filter gehen auf die Anlage.

    Dazu: Ist das eingestellte Messmikrofon nicht angeschlossen, startet die Messung nicht mehr. Vorher fiel sie still auf den Haupteingang zurück. Läuft dort ein virtuelles Audiogerät (VB-CABLE, BlackHole), hört AURIX seinen eigenen Sweep digital zurück — die Kurve wird schnurgerade, und es sieht nach einer perfekten Anlage aus. Der Rückfall bleibt erlaubt, wenn du gar kein eigenes Messmikrofon eingestellt hast; das ist der einfache Aufbau mit einer Soundkarte.

    Dazu die Kanäle. Nachgemessen: Tops auf Kanal 7/8 eines 8-Kanal-Interfaces, dann auf ein Gerät mit zwei Kanälen umgestellt — die Kanalzuweisung blieb stehen. AURIX meldete „gestartet", der Status war leer, die Eingangspegel zappelten normal, und am Ausgang standen −180 dB. Die Tops sind stumm, alles sieht in Ordnung aus, und die Suche beginnt an der Endstufe.

    AURIX setzt jetzt auf Kanal 1/2 und sagt, dass es das getan hat. Gültige Kanalzuweisungen bleiben unangetastet.

    Bei Einstellungen aus einer älteren Fassung gibt es noch keinen Namen. AURIX
    übernimmt dann den Namen, der an der gespeicherten Position steht. Hatte
    sich die Liste vorher schon verschoben, wird damit das falsche Gerät
    festgeschrieben — bitte nach dem Update einmal unter Routing nachsehen.
    Ab dann bleibt es stabil.

    Apple Silicon

    AURIX gibt es jetzt als native Fassung für M1 und neuer. Die App fragt beim Update nach ihrer eigenen Architektur — eine native Installation stuft sich nicht mehr stillschweigend auf die Intel-Fassung zurück.

    Kleinere Verbesserungen

    • Abgeschaltete Funktionen sperren ihre Regler. Vorher konnte man eine Limiter-Schwelle einstellen, während gar kein Limiter lief — und hielt die Anlage für geschützt.
    • Die aktive Mikrofon-Kalibrierung wird überall gleich benannt. Zwei Ansichten zeigten „Pioneer MCACC", geladen wurde aber APM7008 — eine andere Kurve.
    • Die Stummschaltung leuchtet nicht mehr grün, sondern gelb. Grün hiess „alles in Ordnung" bei einem Kanal, der nichts von sich gab.
    • Pegelleiste rechts: die Beschriftungen liefen ineinander, die letzte war abgeschnitten.
    • EQ- und RTA-Diagramm: unten links überlagerten sich zwei Beschriftungen, rechts wurde „20k" zu einer „2".
    • Bei einer Auslöschung nennt AURIX den Wegunterschied auf den Zentimeter statt auf rund 50 % — und erkennt, wenn eine Box verpolt ist. Dann rät es nicht mehr zum Verschieben, sondern zum Prüfen der Verkabelung.
    • Der Einrichtungsassistent wurde überarbeitet.
    • Anzeigen, Achsenbeschriftungen und Beschnitt in den Diagrammen bereinigt.
    • Der Generatorpegel wird geprüft, bevor er in die Engine geht. Über die iPad-Schnittstelle war jeder Wert annehmbar, auch ein unsinnig hoher.
    • Abtastrate und Blockgröße werden ebenso geprüft. Über die Schnittstelle waren `0`, `-48000` und `-5` annehmbar und wurden gespeichert — beim nächsten Start hätte AURIX damit einen Audiostream zu öffnen versucht. Eine getippte 44000 wird jetzt zu 44100, ein unsinniger Wert zur Vorgabe.
    • Presets nehmen die Schalldruck-Kalibrierung nicht mehr mit. Sie beschreibt diese Anlage in diesem Raum — ein Preset aus einem anderen Saal setzte sie gemessen von 98 auf 112 dB zurück, und die Oberfläche zeigte weiter „gemessen mit: Kalibrator".
    • Zu jeder veröffentlichten Datei liegt jetzt eine Prüfsumme, auch zu den beiden Mac-Fassungen. Bisher gab es sie nur für den Windows-Installer.
    • Passt die Prüfsumme einer geladenen Aktualisierung nicht, steht das jetzt auf Deutsch da — und mit dem Hinweis, bei Wiederholung nicht zu installieren. Vorher stand dort „Checksummed mismatch: expected …".
    • Im Konto steht die Prüfsumme jetzt unter jedem Download, und bei Windows steht dabei, was die SmartScreen-Warnung bedeutet und welche zwei Klicks sie wegnehmen.

    Open-Source-Hinweise

    AURIX benutzt Qt über PySide6 unter der LGPL v3. Die vollständigen Lizenztexte liegen der Anwendung jetzt bei (Ordner `licenses`), und unter System → Open Source führt ein Verweis zur Übersicht auf aurix.cloud.

  5. 1.6.2

    Diese Version bringt keine neuen Knöpfe. Sie macht das Auto-EQ genauer und ehrlicher — und sie läuft erstmals auch auf dem Mac.

    Auslöschungen werden erkannt und erklärt

    Ein Equalizer kann nur bestimmte Fehler beheben. Kommt eine Senke daher, dass zwei Laufwege sich auslöschen — Sub gegen Top an der Trennfrequenz, oder eine Bodenreflexion —, dann verstärkt ein Filter beide Wege gleichermaßen: die Senke bleibt, nur der Headroom ist weg und die Endstufe arbeitet umsonst.

    AURIX unterscheidet das jetzt und sagt es dir:

    Sub: Auslöschung durch einen zweiten Laufweg, 75 % des Bandes betroffen.
    Wegunterschied etwa 1,78 m (5,2 ms). Kein Equalizer behebt das.
    Was hilft: Lautsprecher versetzen oder das Delay um diesen Betrag korrigieren.

    Der Wegunterschied ist die Zahl, mit der du arbeiten kannst — er sagt, um wie viel der Lautsprecher stehen muss. In der Prüfung über vier Frequenzen von 60 bis 250 Hz trifft die Schätzung auf 1 % genau.

    Zwei Fehler behoben, die niemand sehen konnte

    Der Schutz gegen Boosts in Auslöschungen war bei Mehrpositionsmessungen aus. Wer an fünf Positionen gemessen hat, bekam weniger Schutz als jemand mit einer einzigen Messung — genau verkehrt herum.

    Die Schröder-Frequenz wurde berechnet und nie benutzt. Sie trennt den Bereich, in dem einzelne Raummoden herrschen (dort sind schmale Filter richtig), von dem darüber, wo die Feinstruktur sich mit jedem halben Meter ändert. Filter werden dort jetzt stumpfer — sonst korrigiert man den Mikrofonstandort statt der Anlage.

    Genauere Filter

    • Güte bei Anhebungen richtet sich nach der Abklingzeit des Filters statt nach einer festen Zahl: im Bass mehr Auflösung für Moden, im Hochton weniger Nachschwingen und weniger Rückkopplungsgefahr.
    • Zeitfenster der Messung folgt jetzt stufenlos der Frequenz (in Zyklen statt fünf fester Stufen) — wie in REW und Acourate.
    • Nachoptimierung aller Filterparameter statt nur der Verstärkungen.

    Gemessen über drei Testräume: Abweichung von der Zielkurve 3,77 → 0,60 dB.

    macOS

    AURIX gibt es jetzt auch für den Mac — für Intel-Prozessoren und als native Fassung für Apple Silicon (M1 und neuer). Im Konto stehen beide Dateien zur Wahl; die App lädt beim Update von selbst die passende.

    Die Lizenz gilt für beide Systeme — du kannst deine drei Geräte frei verteilen. Beim ersten Start fragt macOS einmal nach, weil die App nicht bei Apple registriert ist: Rechtsklick auf AURIX → Öffnen.

    Sonstiges

    • Die Marke ist in Anwendung und auf der Website dieselbe.
  6. 1.6.1

    Neu: Levelizer

    • Ein kalibrierter Gehörschutz-Limiter auf dem Master-Ausgang. Er begrenzt den Spitzenpegel brickwall auf den Pegel, der laut AutoEQ-SPL-Kalibrierung einem eingestellten Maximal-SPL entspricht – so kann die Anlage einen sicheren bzw. gesetzlich vorgeschriebenen Pegel nicht überschreiten.
    • Kalibriert über AutoEQ: Die Limiter-Schwelle wird direkt aus der bei der Messung ermittelten SPL-Kalibrierung abgeleitet und passt sich automatisch an, sobald neu eingemessen wird.
    • Presets für gängige Grenzen: 85 dB (Arbeitsschutz-Aktionswert nach OSHA/NIOSH – je +3 dB halbiert sich die zulässige Expositionszeit), 96 dB (Club), 100 dB, 103 dB (typische Event-/Konzert-Limits) sowie ein freier Wert (75–110 dB).
    • Live-Anzeige der Begrenzung (Gain Reduction) in Desktop- und iPad-App.
    • Sofort greifend (kein Overshoot), langsames Loslassen (kein Pumpen); die gemeinsame Verstärkung erhält die Sub/Tops-Balance.

    iPad

    • Levelizer-Karte in der Ansicht „Dynamik & Tools" mit Schalter, Max-SPL-Regler, Presets und Live-Begrenzungsanzeige.
    • Die App wird ab dieser Version gegen das iPadOS-27-SDK (Xcode 27) gebaut.

    --- *Made by Tim Luis Techert · © 2026*

  7. 1.6.0

    Diese Version überarbeitet das AutoEQ-System von Grund auf, entfernt die Feedback-Unterdrückung (AFS), optimiert die Messung für das Pioneer APM7008 Einmess-Mikrofon und bringt ein vollwertiges Profil-System sowie spürbar flüssigere Anzeigen in der iPad-App.

    AutoEQ – jetzt nur noch echte Messgrößen

    • Pegelmessung als Pflicht-Erststufe (Gain-Struktur): Vor jedem Sweep ermittelt AURIX pro Ausgang automatisch den richtigen Messpegel und prüft den Rauschabstand – das Mikrofon kann nicht mehr übersteuern.
    • Nur Messbares im AutoEQ: AutoEQ wendet ausschließlich gemessene Größen an (EQ, Time-Alignment, Polarität, Pegel-Trim, Crossover, SPL-Kalibrierung, RT60). Die nicht messbaren Helfer (AFS-Resonanz-Notches, Kompressor-Preset) wurden aus dem AutoEQ entfernt.
    • Time-Alignment „unsicher" behoben: Die Delay-Konfidenz basiert jetzt auf SNR + GCC-PHAT-Kohärenz und der Übereinstimmung mehrerer Durchläufe statt auf dem fragilen Klick-Gegencheck. Saubere Messungen werden wieder als sicher bewertet.
    • Multi-Position-Vollautomatik: Mehrere Mikrofonpositionen werden leistungs- gemittelt; eine neue Kennzahl zeigt die räumliche Gleichmäßigkeit der Abdeckung.
    • Mess-Vertrauen (0–100 %) mit Sperr-Gate bei unbrauchbaren Messungen (Kohärenz, SNR, Rauschflur, Konsistenz, Alignment).

    Pioneer APM7008

    • Dediziertes, optimiertes Kalibrierprofil für das Pioneer APM7008 Einmess- Mikrofon (Standard). Pioneer MCACC bleibt als Alternative wählbar.

    Feedback-Unterdrückung (AFS) entfernt

    • AFS wurde vollständig aus Engine, API, Desktop- und iPad-Oberfläche entfernt – AURIX konzentriert sich auf messbasierte Systemkorrektur.

    Profile (mehrere Systeme verwalten)

    • Neues Profil-System in der iPad-App: Profile speichern, laden/wechseln, umbenennen und löschen. „Neues, leeres Profil" startet mit einer komplett sauberen Oberfläche (Login und Geräte bleiben erhalten).

    iPad – flüssige Anzeigen (ProMotion)

    • Die Pegel-Meter werden jetzt GPU-beschleunigt gerendert (`Canvas` + `TimelineView`) und gleiten ballistisch mit der Bildwiederholrate des Displays (bis 120 Hz) – kein „5-fps"-Ruckeln mehr, unabhängig von der WLAN-Update-Rate.

    Stabilität

    • Setup-Assistent startet nur noch beim ersten Start: Die `first_run`-Markierung wird jetzt sofort gespeichert und geht beim Beenden nicht mehr verloren.

    --- *Made by Tim Luis Techert · © 2026*

  8. 1.5.1

    Bugfixes

    • Sub-Kurve bei +18 dB (kritischer Bug in v1.5.0): Messung wurde nicht normalisiert → Frequenzgang zeigte Absolutpegel statt relativem Verlauf. Jetzt: Sub-Normierung auf 30–120 Hz Median, Tops-Normierung auf 200–4000 Hz Median. EQ-Zielkurve korrekt relativ (0 dB Referenz im Kernband).

    Time-Alignment – Hohe Präzision bei 4 m PA-Abstand

    • Dreifach-Messung mit Median-Filter: 3 unabhängige Alignment-Durchläufe, robustester Wert per Median → bis zu 3× weniger Fehler bei frühen Reflexionen im PA-Setup.
    • GCC-PHAT Suchfenster: ±30 ms (statt ±5 ms) → deckt Laufzeitunterschiede bis ~10 m zuverlässig ab.
    • Klick-Train: 12 statt 8 Klicks, ±180 ms Suchfenster pro Klick.
    • Ergebnis enthält jetzt `distance_m` (berechneter Abstand aus Delay und Schallgeschwindigkeit).

    AutoEQ UI

    • Neuer Messabstand-Selektor: 1 m / 2 m / 4 m (PA) / 8 m (Fernfeld).
    • Mikrofon-Hinweistext auf 4 m PA-Empfehlung aktualisiert.

    RTA – Echtzeit-Analyzer

    • Peak Hold: wählbarer Peak-Halter (600 ms) mit gedimmter Anzeige.
    • Mic-Kalibrierung: Checkbox mit Statusanzeige (Pioneer MCACC / Eigene Datei / aus). Deaktivierung bei nicht geladenem Kalibrier-File wird abgefangen.
    • Separate Live-Kurve + Peak-Overlay als Doppeldarstellung.

    iOS / iPadOS (aurix-ios)

    • Projekteinstellungen auf iOS 26 / Xcode 26 SDK vorbereitet.
    • Liquid Glass (.glassEffect) mit korrektem iOS 26-Fallback auf `.ultraThinMaterial`.
    • CI-Workflow: Prüft auf iOS-SDK ≥ 26 vor dem Build (schlägt früh fehl statt mit einem unklaren Linkfehler).
  9. 1.4.9

    Neu

    • KI komplett ein-/ausschaltbar. Im Auto-EQ-Menü gibt es jetzt einen Hauptschalter „KI-Datenblatt-Suche verwenden". Ausgeschaltet werden alle KI-Funktionen (Auto-Suche, manueller Abruf, KI-Kontext) deaktiviert und ausgegraut – der EQ arbeitet dann rein nach Messung.

    Fehlerbehebung

    • KI-Datenblatt-Suche: „request too large" (HTTP 413) behoben. Die Online-Recherche zu benutzerdefinierten Modellen (z. B. „McGrey DJ-1222") nutzt jetzt das schlankere Groq-System `compound-mini` mit einer einzelnen Web-Suche. Dadurch bleibt der Kontext klein und das frühere 413-Limit wird nicht mehr überschritten.
    • Robuster Fallback. Falls die Web-Suche dennoch zu groß wird, schätzt die KI die Spezifikationen aus ihrem internen Wissen (niedrigere Konfidenz, mit Hinweis „Schätzung ohne Web-Suche"), sodass der Auto-EQ trotzdem einen sinnvollen Kontext erhält.
  10. 1.4.8

    Vorgefertigte Lautsprecher-Modelle + KI-Datenblatt-Recherche (Groq)

    Der Auto-EQ kennt jetzt nicht nur die Marken, sondern auch die konkreten Modelle – und holt bei eigenen Boxen die echten Datenblattwerte live aus dem Netz.

    ### Neu

    • Modell-Auswahl pro Marke – Für jede Marke (RCF, JBL, Electro-Voice, Yamaha, QSC, Mackie, Behringer, the box, McGrey, HK Audio, dB Technologies, LD Systems, FBT, Turbosound, Pioneer …) lassen sich Top- und Sub-Modelle direkt aus einem Dropdown wählen. Die hinterlegten Grenz- und Trennfrequenzen fließen sofort als Mess-Prior in den Auto-EQ ein.
    • „Benutzerdefiniert …“ für jede Marke – auch für Eigenbau/McGrey & Co. lässt sich ein eigenes Modell eintippen.
    • KI-Datenblatt-Recherche über Groq – bei einem eigenen Modell sucht die Groq-KI (`groq/compound` mit eingebauter Echtzeit-Web-Suche) automatisch das offizielle Datenblatt und reale Messungen online. Untere Grenzfrequenz, empfohlene Trennung und EQ-Hinweise werden als Kontext an den Auto-EQ übergeben, damit präziser und sicherer entzerrt wird (kein Boost unter die echte Leistungsfähigkeit der Box).
    • KI-Kontext an/aus – ein Schalter im Auto-EQ aktiviert oder deaktiviert die Datenblatt-Recherche. Ausgeschaltet wird rein nach Messung optimiert.

    ### Geändert

    • KI-Backend von Gemini auf Groq umgestellt (Lautsprecher-Erkennung per Foto, Datenblatt-Recherche und Sub-EQ-Analyse). API-Key jetzt unter System → KI eintragen (kostenlos auf console.groq.com/keys).
  11. 1.4.4

    AURIX v1.4.4

    Neu: komplett native Windows-Oberflaeche (PySide6/Qt) - ersetzt die bisherige WebView2-UI. Alle 9 Module nativ: Dashboard, Routing, Crossover, Equalizer, Dynamics, Ausgaenge, Auto-EQ, RTA, System.

    ### Aenderungen

    • Native Qt-UI mit fluessigeren Meilen/Graphen, kein WebView2 mehr noetig
    • Login-/Lizenz-Gate beim Start (gleiche Aktivierung wie zuvor)
    • Mikrofon-Kalibrierung ueber nativen Dateidialog
    • iPad-Client: Theme + Logo aktualisiert

    ### Installation `AURIX-Setup-1.4.4.exe` herunterladen und ausfuehren.

    _iPad-IPA ist unsigniert und nur per Sideloading (AltStore/Sideloadly) installierbar._

  12. 1.4.3

    AURIX Desktop v1.4.3 — login persistence & iPad Remote connectivity.

    Fixed

    • Login persistence / UI lockout after the 2nd–3rd start. The device fingerprint is now stable across restarts — it derives from a persisted `machine_id` instead of a volatile network-based value. After the first activation, AURIX recognizes the machine on every subsequent launch, so you stay logged in and the UI stays usable. No more forced re-login, frozen window, or "device not activated".
    • Resilient license recheck. A transient `device_not_activated` from the online check is now treated as a short grace recheck instead of an immediate logout. Only a genuine revoke/refund deactivates the device.
    • Correct version reporting. OTA update checks and activation now report the real app version from a single source of truth (`dsp_app/__init__`), fixing stale version drift that affected update detection.

    Added

    • iPad Remote connection protocol v2. The desktop bridge now advertises its identity (name, app, version, protocol, platform) on `/health`. The native AURIX Remote app for iPad uses this to automatically discover desktops on the local network and label them by name/version.

    Notes

    • Existing 1.4.2 installations are offered 1.4.3 through the in-app updater (stable channel).
    • The native iPad Remote app (v2.0.1) is built separately via CI.

    — Tim Luis Techert

  13. 1.4.0

    AURIX v1.4.0

    Desktop

    • Fixed app exit hang: guaranteed clean shutdown (engine, LAN bridge, settings) followed by hard process exit so WebView2 child processes or busy iPad requests can never block closing.
    • Reliable startup: replaced the aggressive 3x page-reload watchdog with a single gentle reload after an 18s grace period (no more 30s+ white window on slow hardware).
    • Remote bridge stop is now non-blocking and time-boxed.
    • Telemetry polling now stops cleanly when the window closes or the iPad PWA is backgrounded.

    AutoEQ

    • Added a local center-frequency refinement pass so each PEQ band sits more precisely on the measured deviation, improving correction accuracy while keeping all gain-safety limits.

    iPad Remote (1.4.0)

    • HTTPS LAN bridge, correct MIME types, public health probe, auto-connect.

    Install: download AURIX-Setup-1.4.0.exe below and run it.

  14. 1.3.9

    AURIX 1.3.9

    ### Fixes

    • iPad auto-discovery now works: LAN bridge starts automatically when AURIX opens
    • /health endpoint is public — no token needed for iPad to find the PC
    • No-auth mode: empty token = all requests pass through (LAN-only trusted mode)
    • Windows Firewall rule for port 8765 added automatically at install and on first run

    ### iPad App

    • Version bumped to 1.3.9
    • Trigger new IPA build via CI
  15. 1.3.8

    AURIX 1.3.8

    ### Windows Desktop

    • Version bump to 1.3.8

    ### iPad App (redesigned UI)

    • Removed pairing token field — no token required, zero-config
    • Completely redesigned connection screen with iOS 26 Liquid Glass aesthetics - Deep dark background with ambient color orbs - Gradient teal-to-blue action buttons with glow - BlurView glass device cards with animated status dot - Animated teal-to-blue scan progress bar - Collapsible manual entry section
    • Auto Connect + LAN Scan still fully functional
    • Token-free RPC bridge shim (no Authorization header needed)
  16. 1.3.7

    Release v1.3.7\n\nIncludes:\n- Windows setup AURIX-Setup-1.3.7.exe\n- UI/startup stability fixes from previous patch set\n- Version bump to 1.3.7

  17. 1.3.6

    ### What is new\n- New iPadOS remote app project in aurix-ipados\n- Secure pairing storage using expo-secure-store\n- Quick reconnect history and connection latency indicator\n- Desktop LAN bridge server for remote control (token-protected)\n- Startup stability improvements in Windows watchdog handling\n- Fixed iOS JS bundling error by adding babel-preset-expo\n\n### iPadOS build status\n- EAS iOS simulator build is running on Expo for this release setup.\n- IPA for real devices still requires an Apple Developer Team on the Apple ID account.\n\n### End-user setup\n- Desktop: run with remote bridge enabled\n python run.py --remote-bridge --remote-token=YOUR_TOKEN --remote-port=8765\n- iPad app: connect to Desktop LAN IP + token\n

  18. 1.3.5

    ### Fixes\n- waitForApi wartet jetzt bis get_init als Funktion registriert ist (pywebview setzt api-Objekt manchmal vor den Methoden)\n- Behebt: API.get_init is not a function beim Start

  19. 1.3.4

    v1.3.4 - Master-Lautstaerke + KI-Bestaetigung

    ### Neue Features

    Master-Lautstaerke

    • Neue prominente Karte ganz oben im Overview-Panel
    • Slider von -30 dB bis +12 dB fuer das Gesamtsystem (Sub + Tops gleichzeitig)
    • Live dB-Anzeige mit Farbkodierung (gruen/gelb/weiss)
    • Reset-Button fuer 0 dB
    • Einstellung wird gespeichert und beim Start wiederhergestellt
    • Wird nach allen Filtern und Limitern angewendet

    KI-Bestaetigung beim Bandüebernehmen

    • Klick auf 'KI-Baender uebernehmen' oeffnet jetzt ein Bestaetigungs-Modal
    • Zeigt alle EQ-Baender mit Frequenz, Gain (farbkodiert), Q, Typ und Begruendung
    • Abbrechen oder Bestaetigen moeglich
    • Nach Uebernahme: gruene Button-Animation + Toast-Bestaetigung
  20. 1.3.2

    v1.3.2 - Gemini 3.5 Flash + Versionsnummer-Fix

    ### Aenderungen

    • Gemini 3.5 Flash als neues Standard-KI-Modell (neueste stabile Version, Mai 2026)
    • ThinkingConfig modellgenerationsabhaengig: Gemini 3.x nutzt \ hinking_level=minimal\, Gemini 2.5 nutzt \ hinking_budget=0\
    • \ esponse_mime_type=application/json\ erzwingt saubere JSON-Ausgabe ohne Thinking-Bloecke
    • Versionsnummer-Fix: \dsp_app/__init__.py\ zeigte noch 1.2.8 - jetzt ueberall 1.3.2 (Titelleiste, Login-Seite, OTA-Update)
  21. 1.3.1

    v1.3.1 – Bugfixes + Sub L/R Overview + Auto-EQ Redesign

    ### Bugfixes

    • AGB erschien bei jedem Start – STATE wurde beim Startup zu spät gesetzt, sodass STATE.app.agb_accepted nie ausgewertet wurde. Fix: STATE wird jetzt vor checkAgb() gesetzt.
    • Erneuter Login bei jedem Start – cryptography-Paket fehlte im PyInstaller-Bundle → _verify_token() gab immer None zurück → Lizenz als ungültig erkannt. Fix: collect_submodules(cryptography) + Einzelimporte in AURIX.spec.
    • google-genai installiert (v2.8.0) und hidden imports für PyInstaller ergänzt.

    ### Sub L/R Split-Modus

    • Overview-Panel passt sich automatisch an: Im Split-Modus werden Sub L und Sub R als separate Karten mit eigenem Pegel-Slider und Live-dB-Anzeige gezeigt; die normale Sub-Karte wird ausgeblendet.
    • Live-Meter Sub L/Sub R in der Level-Bar-Anzeige des Overview.
    • Engine trackt jetzt sub_l und sub_r separat in meter.

    ### Auto-EQ UI Redesign

    • Vollständig überarbeitete Wizard-ähnliche Oberfläche mit Step-Indicator (1 Setup → 2 Messen → 3 Ergebnis).
    • Waveform-Visualizer animiert sich während der Messung.
    • Ergebnisse als horizontale Stat-Cards mit Farbkodierung.
    • KI-Analyse (Gemini) als prominente, eigenständige Karte mit Glow-Effekt.
    • Einstellungen als Pill-Checkboxen statt einfachen Checklines.
  22. 1.3.0

    Was ist neu in v1.3.0

    ### Bugfixes

    • AGB-Screen erscheint nicht mehr bei jedem Start — Akzeptierung wird jetzt sofort synchron in settings.json geschrieben, kein Datenverlust mehr beim Schließen
    • Kein Logout mehr nach Token-Ablauf — Abgelaufene Tokens mit gültiger Signatur landen in der Grace-Period statt hartem Logout
    • Logitech G733 / Gerät mit falscher Sample-Rate — Automatischer Fallback auf Geräte-Default-Rate (48kHz etc.) bei Fehler -9997
    • AFS-Crash behoben — Race Condition zwischen Audio-Callback und Filter-Rebuild unter Lock gesetzt
    • Ausgänge-Tab zeigt 0 — Pegel/Delay-Werte werden jetzt in allen Tabs synchron angezeigt
    • RTA zeigt Mikrofon-Signal — Spektrum zeigt jetzt das Roh-Signal was das Mikrofon hört (vor Kompressor/AFS)
    • Audio-Glitches bei AFS — np.roll() durch Write-Pointer ersetzt (kein Memory-Alloc im Real-Time Callback)
  23. 1.2.9

    Was ist neu in v1.2.9

    ### KI-gestützter Sub-EQ (Gemini)

    • Neuer KI Sub-EQ Analyse-Button im Auto-EQ Panel nach der Messung
    • Gemini analysiert den gemessenen Frequenzgang und berechnet optimale PEQ-Bänder
    • Erkennt Raummoden, Rolloff-Kompensation, Port-Resonanzen
    • 4 Zielkurven: Flat, House, DJ/Club, Live PA
    • Bänder direkt ins Sub-EQ übernehmen

    ### Power-Button

    • SVG-Icon (universelles Power-Symbol) statt Emoji
    • Pulsierender Ring-Effekt wenn Engine läuft

    ### Sub Split Messung

    • Sub L + R werden separat gemessen, Antworten werden gemittelt
    • Ergebnis: ein kombinierter EQ für beide Kanäle

    ### Sonstiges

    • Debug-Logging im Frontend deaktiviert (kein Performance-Overhead)
  24. 1.2.7

    v1.2.7 — Bugfix: Bedienung nach Startvorgang nicht mehr blockiert

    ### Problem Nach dem Start war die Benutzeroberfläche komplett sichtbar (Übersicht angezeigt), aber kein Button, kein Tab und keine Eingabe reagierte auf Klicks.

    Die Ursache waren unsichtbare Overlay-Schichten (Splash, Login-Screen, AGB-Screen), die nach dem Ausblenden zwar optisch verschwanden, aber weiterhin alle Mausklicks abfingen:

    • Der Splash-Screen verwendet eine CSS-Transition für isibility: visible → hidden. Laut CSS-Spezifikation bleibt isibility während der gesamten Transition-Dauer (0.7 s) auf isible — in dieser Zeit blockierte das Overlay alle Klicks.
    • Beim Ausblenden des Login-Screens und AGB-Screens wurde pointer-events: none erst nach einem 400 ms Timeout gesetzt, nicht sofort.

    ### Fix

    • CSS: .splash.hide bekommt sofort pointer-events: none — unabhängig von der isibility-Transition.
    • JS: hideLoginScreen() und AGB-Screen-Close setzen pointer-events: none als ersten Schritt, bevor die Fade-Animation beginnt.
  25. 1.2.6

    v1.2.6 — Bugfix: App friert beim Start nicht mehr ein

    ### Problem Beim ersten Start (oder nach einer Neuinstallation) frierte das App-Fenster ein und reagierte nicht auf Klicks oder Ziehen. Ursache war ein COM-STA-Deadlock:

    Der Hintergrund-Thread für die Audio-Geräteerkennung (WASAPI) startete sofort beim App-Start und machte COM-Aufrufe ohne CoInitialize. Windows versuchte daraufhin, diese Aufrufe über das Hauptthread-COM-Apartment zu marshalen — der Hauptthread war aber gleichzeitig mit der WebView2-Initialisierung beschäftigt und konnte nicht antworten. Ergebnis: Deadlock, gefrorenes Fenster.

    ### Fix

    • CoInitialize() / CoUninitialize() wird jetzt im Geräteerkennung-Thread aufgerufen, damit WASAPI-Aufrufe nicht auf den Hauptthread marshaled werden
    • Der Thread startet erst nach 3 Sekunden Verzögerung, damit WebView2 vollständig initialisiert ist, bevor Audio-Gerätescans beginnen
    • Dasselbe Fix auch für manuelle Gerätescans (list_devices)
  26. 1.2.5

    Was ist neu in v1.2.5

    ### Bugfixes

    • Login-Fehler HTTP 308 behoben — Beim Anmelden kam es auf manchen Systemen zu einem HTTP 308-Fehler. Python's urllib-Bibliothek folgt 308-Weiterleitungen nicht korrekt (kein POST-Body-Erhalt). Die interne HTTP-Logik wurde überarbeitet, sodass alle Weiterleitungen (301/302/307/308) jetzt korrekt mit dem Original-Request verarbeitet werden.
    • App reagiert nicht beim Start (Freeze) verbessert — Der Watchdog-Neustart beim ersten Start mit frischem WebView2-Cache läuft jetzt bis zu 3× (alle 8 Sekunden), sodass die App sich bei langsamer Hardware selbst erholt, ohne dass der Nutzer sie manuell schließen muss.

    ### Neue Funktionen

    • Automatische Update-Prüfung — Die App prüft 5 Sekunden nach dem Start im Hintergrund auf neue Versionen. Ist ein Update verfügbar, erscheint ein Dialog mit Versionsnummer, Changelog und dem Button Jetzt aktualisieren, der den Download und die Installation direkt startet (mit Fortschrittsanzeige).
  27. 1.2.3

    v1.2.3 – UI Redesign

    ### Visual Overhaul

    • New Overview dashboard: large engine START/STOP button, live horizontal level bars for all channels (Input L/R, Sub, Tops L/R), SPL display, parameter summary card, quick-access gain + delay sliders for Sub and Tops, signal flow
    • Redesigned CSS: new design system with deeper backgrounds, better typography, improved spacing and hierarchy
    • Sidebar: new icons (⊞⇄⋈〜◎≋⚡⚙), cleaner labels, tighter layout
    • Login screens: glass-morphism card, improved form fields, cleaner dividers
    • Cards: more consistent padding and borders throughout

    ### Technical

    • Overview mute buttons for Sub and Tops
    • Signal flow also rendered in overview
    • All existing IDs and data-attributes preserved (full app.js compatibility)
    • No regressions in routing, EQ, dynamics, output, auto-EQ panels
  28. 1.2.2

    Bugfixes & Stabilität

    App friert nicht mehr ein

    • Alle Settings-Schreibvorgänge laufen jetzt im Hintergrund (debounced, kein Disk-Blocking mehr auf dem UI-Thread)
    • Lizenz-Aktivierung, Online-Prüfung und Update-Check laufen im eigenen Thread (kein Timeout-Freeze mehr)
    • Geräte-Scan (PortAudio) mit Timeout-Schutz gegen hängende Treiber
    • Engine-Neustart bei Routing-Änderungen (Sub-Split, Ausgangsgeräte) läuft asynchron
    • KI-Lautsprecher-Erkennung läuft im eigenen Thread (UI bleibt während Gemini-Anfrage bedienbar)

    Systemanforderungen: Windows 10/11 (64-bit), Soundkarte mit Stereo-Ausgang

  29. 1.2.1

    Bugfixes

    • AGB-Screen: Akzeptieren-Button funktioniert jetzt korrekt (Fehler: STATE war beim ersten Start noch nicht initialisiert)
    • URLs: Alle App-Links zeigen auf aurix.cloud statt auf den alten Vercel-Preview-Link
    • Lizenz-Server: Standard-API-URL auf aurix.cloud aktualisiert

    Systemanforderungen: Windows 10/11 (64-bit), Soundkarte mit Stereo-Ausgang

  30. 1.2.0

    AURIX v1.2.0

    ### Neue Features

    Sub L/R Split-Modus

    • Jede Sub-Seite (L/R) bekommt eine eigene EQ-, Delay- und Limiter-Kette
    • Ideal wenn linker und rechter Sub unterschiedlich stehen oder messen
    • AutoEQ misst Sub L und Sub R separat (2× ESS-Sweep)
    • Separater Ch-R-Ausgang im Routing konfigurierbar

    KI-Lautsprecher-Erkennung *(Gemini 2.5 Flash + Google Search)*

    • Foto hochladen → KI erkennt Marke, Modell, Typ und Specs
    • EQ-Hinweise direkt in Sub-EQ übernehmen
    • Kostenlos: Google AI Studio API-Key (500 Anfragen/Tag)
    • Einrichten unter System → KI-Einstellungen

    Mobile Website

    • Hero-Buttons auf Smartphones Full-Width
    • Stats-Grid 2-spaltig auf kleinen Bildschirmen
    • Vergleichstabelle mit horizontalem Scroll
    • How-it-works 2-spaltig auf Tablets

    ### Fehlerbehebungen

    • App-Start-Freeze: Geräte-Initialisierung async im Hintergrund
    • AGB erscheint nicht mehr nach Neuinstallation
    • Login-Email wird gespeichert und vorausgefüllt

    --- Systemanforderungen: Windows 10/11 (64-bit), Soundkarte mit Stereo-Ausgang

  31. 1.1.0

    AURIX v1.1.0 Test Release`n`n- Neuester Desktop-Stand fuer interne Tests`n- Frischer EXE- und Installer-Build`n- Gedacht zum Testen von Installation, Login, Update-Flow und UI